Lahaul und Spiti

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Lahaul und Spiti


Lahaul und Spiti

Distrikt Lahaul und Spiti
लाहौलऔरस्पीतीजिला

Bundesstaat

Himachal Pradesh

Verwaltungssitz:

Keylong

Fläche:

13.841 km²

Einwohner:

31.564 (2011)

Bevölkerungsdichte:

2 Ew./km²

Website:

hplahaulspiti.nic.in

Lahaul und Spiti (Hindi: लाहौल और स्पीती Lāhaul aur Spītī [lɑˈhɔːl ɔːr ˈspiːti]) ist der von der Fläche her größte, aber am dünnsten besiedelte Distrikt des indischen Bundesstaats Himachal Pradesh.

Geografie:

Kunzum-Pass

Öffnung des Kunzum Passes
Öffnung des Kunzum Passes

Blick von Khardang Gompa auf Kyelang

Lahaul und Spiti grenzt im Norden an Ladakh, im Osten an das Autonome Gebiet Tibet der Volksrepublik China, im Südosten an den Distrikt Kinnaur, im Süden bzw. Westen an das Kullutal, im Westen an Chamba (zu dem bis 1971 Teile des westlichen Lahauls gehörten) und an Kaschmir. Der Distrikt wurde politisch zusammengefügt. Geographisch wie auch kulturell hat Lahaul eher Beziehungen nach Kullu in seinem Süden und Zanskar im Norden, Spiti nach Kinnaur im Süden und Rupshu (Nomadenregion im östlichsten Ladakh) im Norden.

Auch Landschaft und Klima unterscheiden sich: Lahaul liegt zwar im Regenschatten der Pir-Panjal-Kette, wird aber noch von Niederschlägen aus den indischen Tiefebenen bestrichen. Entsprechend stark ist die Vergletscherung im Inneren (Chandrabhaga-Kette mit über 100 Eisgipfeln bis 6517 m Höhe). Die Dörfer Lahauls liegen vorwiegend über den Tälern der Flüsse Chandra und Bhaga (nach ihrem Zusammenfluss bei Tandi: Chandrabhaga) auf 2500-3500 m Höhe. (siehe auch: Miyargletscher)

Spiti ist dagegen trocken, im Schatten des Himalaya-Hauptkamms, höher gelegen, und wesentlich dünner besiedelt als Lahoul. Zahlreiche Dörfer liegen im Haupttal des Spiti-Flusses, der sich bei Lossar (4100 m) aus drei Gletscherflüssen bildet und auf ca. 3300 m bei Sumdo Spiti nach Kinnaur verlässt. Wegen der "Inversionslandschaft" gibt es aber auch stattliche Dörfer und Almen gerade auf den Hochebenen über 4200 m Höhe (Kibber, Langza, Komik, Demul u. a.), weil die Hochflächen weniger trocken sind als die Täler.

Das wichtigste Nebental des Spititals ist das Pintal, das nach Süden Richtung Kinnaur abzweigt. Spitis nordöstliche Gebiete, hin zum höchsten Gipfel Gya (6794 m) am Dreiländereck Spiti/Ladakh/Tibet, sind bis heute fast unzugänglich.

Die Distrikthauptstadt Kyelang ist gleichzeitig der größte Ort in Lahaul. Der größte Ort in Spiti ist Kaza als Verwaltungssitz der Sub-Division Spiti sowie des Tehsils Kaza.

Lahaul hat heute einen relativen Wohlstand dadurch, dass es, dank ausgeklügelter künstlicher Bewässerung, der fruchtbarste Kartoffelproduzent der Welt ist. Im viel trockeneren Spiti werden zurzeit die traditionellen, zur Selbstversorgung im tibetischen Kulturkreis notwendigen Gerstenfelder zunehmend von Erbsenfeldern (zum Verkauf in die indischen Märkte) abgelöst.

Verwaltungsgliederung:

Der Distrikt ist in 2 Sub-Divisionen (Lahaul, Spiti) sowie in 2 Tehsils (Kaza, Keylong) gegliedert.

Sprache, Kultur und Religion:

Ki-Gompa in Spiti

In Spiti und Lahaul wird sowohl ein tibetischer Dialekt als auch Hindi gesprochen. Dazu kommen vier weitere Sprachen in Lahaul, deren Ursprung bis heute nicht hinreichend geklärt ist. Die Hauptreligion in Spiti ist der tibetische Buddhismus in seiner authentischsten Form. Lahaul ist in den stärker besiedelten unteren Talregionen hinduistisch, in den oberen Tälern buddhistisch. Es gibt zahlreiche Klöster, Tempel (Gompas) und Heiligtümer lokaler Gottheiten. Spiti ist ethnisch und kulturell westtibetisch.

Der bedeutendste hinduistische Tempel ist Markula Devi in Udaipur, mit Stelen aus dem 10. Jh., in derselben Ikonografie wie in Tempelanlagen in Changunarayan im Kathmandutal in Nepal (Vishnuismus). Lokaler Schutzherr Lahauls ist Raja Gyepang, der auf dem gleichnamigen Doppelgipfel in Zentral-Lahaul residiert; sein Tempel steht im Dorf Sissu im unteren Chandratal.

Zu den wichtigsten Gompas zählen der Triloknath-Tempel in Tunde (Pilgerstätte für Buddhisten und Hindus), Khardang Gompa in Khardang (größte Klosteranlage Lahauls), Ki Gompa über dem Spitital (größte Klosteranlage in Spiti, Sitz des Lochen Tulku, der 19. Reinkarnation des Rinchen Zangpo), Dhankar Gompa und Kungri Gompa (ältestes Kloster) in Spiti.

Der Tempelkomplex in Tabo gehört zu den wichtigsten tibetisch-buddhistischen Klöstern weltweit. Er wurde 996 von Rinchen Zangpo gegründet, und einige der neun Tempelanlagen sind noch im ursprünglichen indo-tibetischen Stil erhalten. Der gegenwärtige Dalai Lama betrachtet Spiti als eine seiner Heimatregionen. Sein spiritueller Lehrer kam aus Kibber und ist auch dort gestorben. Der Dalai Lama hat mehrere seiner Kalachakra-Initiationen in Spiti durchgeführt (in Tabo, Ki und Kungri). Er hat den Wunsch geäußert, seinen Lebensabend in Spiti verbringen zu wollen.

Als Durchzugsgebiet zwischen Indien und Tibet bzw. Ostturkestan hatte Lahaul immer schon Bedeutung, während Spiti abseits lag und allenfalls zwischen den Königreichen Ladakh und Guge (Westtibet) umkämpft war. Touristisch ist heute Lahaul (zu unrecht) weiter nur Durchzugsgebiet, während Spiti, bis 1992 wegen seiner Grenznähe für Ausländer verschlossen, seit den späten 1990er Jahren touristisch boomt. Spiti ist heute, dank seiner Zugehörigkeit zur Indischen Union, eine der wenigen Regionen einer autochthonen tibetisch-buddhistischen Kultur.

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Distrikt Lahaul und Spiti
लाहौलऔरस्पीतीजिला

Bundesstaat

Himachal Pradesh

Verwaltungssitz:

Keylong

Fläche:

13.841 km²

Einwohner:

31.564 (2011)

Bevölkerungsdichte:

2 Ew./km²

Website:

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Lahaul und Spiti (Hindi: लाहौल और स्पीती Lāhaul aur Spītī [lɑˈhɔːl ɔːr ˈspiːti]) ist der von der Fläche her größte, aber am dünnsten besiedelte Distrikt des indischen Bundesstaats Himachal Pradesh.

Geografie:

Kunzum-Pass

Blick von Khardang Gompa auf Kyelang

Lahaul und Spiti grenzt im Norden an Ladakh, im Osten an das Autonome Gebiet Tibet der Volksrepublik China, im Südosten an den Distrikt Kinnaur, im Süden bzw. Westen an das Kullutal, im Westen an Chamba (zu dem bis 1971 Teile des westlichen Lahauls gehörten) und an Kaschmir. Der Distrikt wurde politisch zusammengefügt. Geographisch wie auch kulturell hat Lahaul eher Beziehungen nach Kullu in seinem Süden und Zanskar im Norden, Spiti nach Kinnaur im Süden und Rupshu (Nomadenregion im östlichsten Ladakh) im Norden.

Auch Landschaft und Klima unterscheiden sich: Lahaul liegt zwar im Regenschatten der Pir-Panjal-Kette, wird aber noch von Niederschlägen aus den indischen Tiefebenen bestrichen. Entsprechend stark ist die Vergletscherung im Inneren (Chandrabhaga-Kette mit über 100 Eisgipfeln bis 6517 m Höhe). Die Dörfer Lahauls liegen vorwiegend über den Tälern der Flüsse Chandra und Bhaga (nach ihrem Zusammenfluss bei Tandi: Chandrabhaga) auf 2500-3500 m Höhe. (siehe auch: Miyargletscher)

Spiti ist dagegen trocken, im Schatten des Himalaya-Hauptkamms, höher gelegen, und wesentlich dünner besiedelt als Lahoul. Zahlreiche Dörfer liegen im Haupttal des Spiti-Flusses, der sich bei Lossar (4100 m) aus drei Gletscherflüssen bildet und auf ca. 3300 m bei Sumdo Spiti nach Kinnaur verlässt. Wegen der "Inversionslandschaft" gibt es aber auch stattliche Dörfer und Almen gerade auf den Hochebenen über 4200 m Höhe (Kibber, Langza, Komik, Demul u.a.), weil die Hochflächen weniger trocken sind als die Täler.

Das wichtigste Nebental des Spititals ist das Pintal, das nach Süden Richtung Kinnaur abzweigt. Spitis nordöstliche Gebiete, hin zum höchsten Gipfel Gya (6794 m) am Dreiländereck Spiti/Ladakh/Tibet, sind bis heute fast unzugänglich.

Die Distrikthauptstadt Kyelang ist gleichzeitig der größte Ort in Lahaul. Der größte Ort in Spiti ist Kaza als Verwaltungssitz der Sub-Division Spiti sowie des Tehsils Kaza.

Lahaul hat heute einen relativen Wohlstand dadurch, dass es, dank ausgeklügelter künstlicher Bewässerung, der fruchtbarste Kartoffelproduzent der Welt ist. Im viel trockeneren Spiti werden zurzeit die traditionellen, zur Selbstversorgung im tibetischen Kulturkreis notwendigen Gerstenfelder zunehmend von Erbsenfeldern (zum Verkauf in die indischen Märkte) abgelöst.

Verwaltungsgliederung:

Der Distrikt ist in 2 Sub-Divisionen (Lahaul, Spiti) sowie in 2 Tehsils (Kaza, Keylong) gegliedert.

Sprache, Kultur und Religion:

Ki-Gompa in Spiti

In Spiti und Lahaul wird sowohl ein tibetischer Dialekt als auch Hindi gesprochen. Dazu kommen vier weitere Sprachen in Lahaul, deren Ursprung bis heute nicht hinreichend geklärt ist. Die Hauptreligion in Spiti ist der tibetische Buddhismus in seiner authentischsten Form. Lahaul ist in den stärker besiedelten unteren Talregionen hinduistisch, in den oberen Tälern buddhistisch. Es gibt zahlreiche Klöster, Tempel (Gompas) und Heiligtümer lokaler Gottheiten. Spiti ist ethnisch und kulturell westtibetisch.

Der bedeutendste hinduistische Tempel ist Markula Devi in Udaipur, mit Stelen aus dem 10. Jh., in derselben Ikonografie wie in Tempelanlagen in Changunarayan im Kathmandutal in Nepal (Vishnuismus). Lokaler Schutzherr Lahauls ist Raja Gyepang, der auf dem gleichnamigen Doppelgipfel in Zentral-Lahaul residiert; sein Tempel steht im Dorf Sissu im unteren Chandratal.

Zu den wichtigsten Gompas zählen der Triloknath-Tempel in Tunde (Pilgerstätte für Buddhisten und Hindus), Khardang Gompa in Khardang (größte Klosteranlage Lahauls), Ki Gompa über dem Spitital (größte Klosteranlage in Spiti, Sitz des Lochen Tulku, der 19. Reinkarnation des Rinchen Zangpo), Dhankar Gompa und Kungri Gompa (ältestes Kloster) in Spiti.

Der Tempelkomplex in Tabo gehört zu den wichtigsten tibetisch-buddhistischen Klöstern weltweit. Er wurde 996 von Rinchen Zangpo gegründet, und einige der neun Tempelanlagen sind noch im ursprünglichen indo-tibetischen Stil erhalten. Der gegenwärtige Dalai Lama betrachtet Spiti als eine seiner Heimatregionen. Sein spiritueller Lehrer kam aus Kibber und ist auch dort gestorben. Der Dalai Lama hat mehrere seiner Kalachakra-Initiationen in Spiti durchgeführt (in Tabo, Ki und Kungri). Er hat den Wunsch geäußert, seinen Lebensabend in Spiti verbringen zu wollen.

Als Durchzugsgebiet zwischen Indien und Tibet bzw. Ostturkestan hatte Lahaul immer schon Bedeutung, während Spiti abseits lag und allenfalls zwischen den Königreichen Ladakh und Guge (Westtibet) umkämpft war. Touristisch ist heute Lahaul (zu unrecht) weiter nur Durchzugsgebiet, während Spiti, bis 1992 wegen seiner Grenznähe für Ausländer verschlossen, seit den späten 1990er Jahren touristisch boomt. Spiti ist heute, dank seiner Zugehörigkeit zur Indischen Union, eine der wenigen Regionen einer autochthonen tibetisch-buddhistischen Kultur.

Kunzum-Pass

Der Kunzum-Pass (auch Kunzum La) überquert den Westhimalayaim indischen Bundesstaat Himachal Pradesh.

Über den 4550 m hoch gelegenen Kunzum-Pass führt eine Straßenverbindung vom Oberlauf des Chandra im Südwesten ins Spitital im Nordosten. Die Passstraße verbindet somit den westlichen Teil (Lahaul) mit dem östlichen Teil Spiti des Distrikts Lahaul und Spiti. Unweit der Passhöhe befindet sich eine Tempelanlage.

Kardang Kloster oder Gompa ist ein berühmtes Kloster der Drukpa Linie und ist das wichtigste Kloster des Lahaul Tales, Indien. Das zugehörige Dorf Kardang war einst die Hauptstadt von Lahaul.

Das Kloster ist ein riesiges weißes Gebäude, das mit Gebetsfahnen geschmückt ist. Es liegt auf einem Bergrücken unter dem 15.000 Fuß (4.572 Meter) hohen Rangcha-Gipfel auf einer Höhe von 3.500 m am linken Ufer des Flusses Bhaga, gegenüber der Stadt Keylong, etwa 8 km entfernt. Kardang ist gut mit der Straße über die Tandi-Brücke verbunden, die etwa 14 km von Keylong entfernt ist. Das Kloster wurde am 7. November 2010 in der History Channel TV-Serie IRT Deadliest Roads gezeigt, wo der Trucker Rick Yemm eine große goldene Buddha-Statue an das Kloster lieferte und vom Leiter des Klosters, Lama Paljoa, begrüßt wurde.

Key Gompa (auch: Ki, Kye oder Kee) ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster in Indien, das sich auf einem Berg auf 4.166 Meter über dem Meeresspiegel, in der Nähe des Spiti-Fluss im Spiti-Tal im Distrikt Lahaul und Spiti des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh befindet.Key Gompa gehört heute zusammen mit dem Tabo-Kloster und dem Drangtse-Kloster der Gelug-Schule an.

Es ist das größte Kloster des Spiti-Tals und ein religiöses Bildungszentrum für Lamas. 1855 lebten hier 100 Mönche. Bei der architektonischen Zuordnung der verschiedenen Klöster fällt Kye unter den Pasada-Stil, der durch mehr als ein Stockwerk charakterisiert wird und oft bei Festungsklostern eine Rolle spielt.

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